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19.08.2026
17:20 Uhr
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Im Umgang mit der Partei sind die demokratischen Kräfte viel zu defensiv. Und dann tun sie ihr einen Gefallen nach dem anderen, vom „Spiegel“ bis zu Carsten Linnemann.

Beschränkt ein Kaninchen, wenn es auf eine Schlange trifft, sich darauf, diese anzustarren, geht die Sache für das Kaninchen selten gut aus. Dennoch kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Umgang der demokratischen Mitte mit der AfD sich am Verhalten eines solchen Kaninchens orientiert. Während die AfD offensiv den Umbau des Landes gemäß ihres fremdenfeindlichen, völkischen Ideals proklamiert, verharren die demokratischen Kräfte in defensiver Kleinteiligkeit und lähmender Selbstblockade. „Die AfD hat Visionen, die Mitte nur Einwände“ – so beschreibt Robert Pausch in der Zeit zutreffend die Lage.
Es braucht eine Prüfung der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht. Um zu klären, welche Gefahr von der Partei ausgeht – und um sie zu verbieten, wenn sie so demokratiefeindlich ist, wie es scheint.
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