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18.09.2026
15:11 Uhr
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Die Staatsanwaltschaft wirft dem Unternehmensberater Stephan Goetz vor, Anleger der Firma Sympatex um mehr als eine Million Euro betrogen zu haben. Der 70-Jährige, der zwischenzeitlich monatelang in U-Haft saß, beteuert seine Unschuld.

Stephan Goetz mit seiner Frau, der Kunstsammlerin Ingvild Goetz, bei einer Party der „Freunde der Pinakothek der Moderne“ im Jahr 2018.
Foto: Florian Peljak
Lässig sitzt der Dichter in einer Buchhandlung auf Ibiza im Korbsessel, die Beine übereinandergeschlagen. Stephan Goetz trägt nicht sein Business-Outfit, sondern eine schwarze Pluderhose mit weißen Punkten und ein weißes Hemd mit Stehkragen, die Ärmel leicht hochgekrempelt. Er liest aus seinem Roman „Der Mantel“, plaudert entspannt mit dem dankbaren Publikum, erzählt launige Anekdoten über Diskussionen mit seinem Lektor Joachim Unseld, und selbst ein Baby, das gelegentlich schreit, bringt ihn nicht aus der Ruhe. Es scheint, als wäre da einer voll und ganz mit sich im Reinen.
Vor drei Jahren zog David Valdes von San Francisco nach München, der Liebe wegen. Was ihn an seinem neuen Arbeitsvertrag überrascht hat, wie er den Münchner Grant erlebt – und warum er meint, ein wenig „Googliness“ würde den Deutschen guttun.
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