SZ 10.07.2026
16:44 Uhr

(+) Verteidigung: Nach dem „Tomahawk“-Deal bleiben viele Fragen offen


Die Bundesregierung feiert die Einigung mit Donald Trump zum Kauf des begehrten US-Marschflugkörpers. Aber kann er vor 2028 geliefert werden?

(+) Verteidigung: Nach dem „Tomahawk“-Deal bleiben viele Fragen offen
Ein abgefeuerter US-Marschflugkörper des Typs Tomahawk. US Navy/ZUMA Press Wire/IMAGO

Es ist ein Zufall, aber für Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)  fügt er sich gut. Im großen Saal des Marriott-Hotels in der Berliner Stauffenbergstraße hat sich alles versammelt, was Rang und Namen hat in der Truppe. Der Bundeswehrverband feiert sein 70-jähriges Bestehen und der Gratulant Pistorius erscheint nicht mit leeren Händen. Seit Monaten ist in der Bundeswehr die „Fähigkeitslücke“ bei der Abschreckung Russlands ein Dauerthema. Zwei Tage vor der Feier, am Rande des Nato-Gipfels in Ankara, hat Pistorius eine Absichtserklärung mit seinem US-Kollegen Pete Hegseth unterschrieben zum Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern in den USA. Darüber kann Pistorius nun reden. Und er tut es gern.

Die Koalition aus Union und SPD hat sich diese Woche auf ein Reformpaket geeinigt. Der Weg dorthin war schwer, zwischenzeitlich sah es für das Bündnis nicht gut aus. Eine Rekonstruktion der Verhandlungen.

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