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24.03.2026
17:07 Uhr
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Die Märkte erwarteten mehr Bomben – und steigende Ölpreise. Dann kam Trumps Kehrtwende. Auffällig: Millionendeals kurz davor setzen auf genau dieses Szenario.

Am Wochenende standen alle Zeichen auf Eskalation: Donald Trump hatte ein 48-Stunden-Ultimatum gestellt und damit gedroht, iranische Kraftwerke „zu zerstören“, falls Teheran die Straße von Hormus nicht wieder vollständig für den Schiffsverkehr öffnet. An den Finanzmärkten rechnete man am Montag mit steigenden Ölpreisen und fallenden Aktien. Doch wenige Minuten vor der entscheidenden Wendung geschieht Unerwartetes: Kurz vor der Öffnung der europäischen Märkte, wetten Händler in großem Stil auf sinkende Ölpreise – indem sie sogenannte Öl-Futures verkaufen.
Weltpolitik als Spekulationsobjekt: Bei „Prediction Markets“ kann man auf alles wetten – und erstaunlich gut informierte User kassierten beim Sturz Maduros kräftig ab. Doch die Plattformen sind nicht nur wegen Insiderwetten eine Gefahr für die Demokratie.
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