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16.04.2026
13:11 Uhr
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Premier Orbán hat Bildungseinrichtungen der neuen Rechten mit Steuergeldern aufgepumpt – sein designierter Nachfolger sieht darin ein Verbrechen. Auf seine Pläne wollen die Betroffenen „kreativ“ reagieren.

Péter Magyar kann mit seiner Mehrheit im Parlament versuchen, die von seinem Vorgänger zurückgedrängte Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen. Sean Gallup/Getty
Um zu verstehen, warum der designierte neue Ministerpräsident Ungarns gleich in seiner ersten Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg dieses eine Institut in der Hauptstadt Budapest ins Visier nahm, muss man nur ein paar Tage zurückblicken. Am Mittwoch vergangener Woche, vier Tage vor den Wahlen, absolvierte der US-Vizepräsident J. D. Vance in dessen Räumen etwas, das man guten Gewissens als Wahlkampfauftritt für den Amtsinhaber Viktor Orbán bezeichnen kann.
Jahrelang hat Ungarns Premier in der EU die Interessen von Kremlchef Putin vertreten. Doch nach Orbáns historischer Abwahl muss sich Russland umstellen. Wie groß kann sein Einfluss als Öl- und Gaslieferant noch sein?
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