SZ 24.03.2026
13:53 Uhr

(+) Umbau von „Demokratie leben“: „Schlag ins Gesicht“ für Vertreter der Zivilgesellschaft


Kaum ein Förderprogramm polarisiert so wie „Demokratie leben“. Nun will Familienministerin Prien die Gelder für mehr als 200 Projekte streichen. SPD und NGOs sind schockiert.

(+) Umbau von „Demokratie leben“: „Schlag ins Gesicht“ für Vertreter der Zivilgesellschaft
Nach der Entscheidung von Karin Prien (CDU) sehen sich einige NGOs in ihrer Existenz bedroht. Michael Kappeler/DPA

Für eine Reihe von Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft ist die Nachricht vor allem eins: schockierend. Seit vergangenen Freitag ist klar, wie radikal Bundesfamilienministerin Karin Prien  (CDU) das Förderprogramm „Demokratie leben“ umbauen will. Wie die Welt am Sonntag berichtet hat, sollen die Programmbereiche „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“ und „Innovationsprojekte“ wegfallen. Die Förderung für mehr als 200 Projekte soll gestrichen werden.

Ein Jahr nach den Massenkundgebungen ruft eine Initiative zu bundesweiten Demos gegen rechte Demokratiefeinde auf.  Die Münchner Organisatorin Angela Bauer erklärt, warum sie trotz des bisher geringen Zulaufs optimistisch ist.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: