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09.04.2026
15:17 Uhr
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Weil sich der Papst immer wieder kritisch über die Politik der US-Regierung äußert, wird sein Botschafter in Washington einbestellt: Die Kirche solle sich besser auf Trumps Seite stellen. Doch Leo XIV. denkt nicht daran.

„Ich möchte alle einladen, (...) an die Unschuldigen zu denken“: Papst Leo XIV. kommentiert die Drohungen von US-Präsident Trump in Richtung Iran. Guglielmo Mangiapane/REUTERS
Es war ein ungewöhnliches Treffen im Pentagon: Hochrangige Vertreter des US-Verteidigungsministeriums haben im Januar den damaligen Botschafter des Vatikans in den USA einbestellt. Die Atmosphäre soll sehr angespannt gewesen sein, berichten die US-Portale The Free Press und Letters from Leo. Vatikan-Beamte hätten den Termin demnach als scharfe Zurechtweisung beschrieben. Als Warnung, dass die Vereinigten Staaten über die militärische Macht verfügten, zu tun, was immer sie wollten. Und dass die Kirche besser an ihrer Seite stünde.
Der Präsident eines 250 Jahre alten Landes droht einer 5000 Jahre alten Zivilisation mit totaler Vernichtung. Hat Donald Trump denn überhaupt je von den Kulturschätzen gehört, die er da auslöschen will?
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