Als Donald Trump spät am Samstag noch eine Pressekonferenz abhält, steht er vor lauter Journalisten und Journalistinnen in Smokings und Abendkleidern. Eigentlich hätten sie alle gemeinsam feiern sollen beim Gala-Abend der Korrespondenten für das Weiße Haus. Aber es endete mit Schüssen, Dinner-Gästen, die sich unter Tischen versteckten, einem überwältigten Täter, einem evakuierten Festsaal und dem leider allzu vertrauten Gefühl, dass in Amerika jederzeit, oder, wie Trump sagte, „sehr unerwartet“ ein schwer Bewaffneter auftauchen kann, um andere zu ermorden, gezielt oder wahllos. Die USA bleiben eine Geisel von Gewaltbereiten, die allzu leicht an Schusswaffen gelangen.
