SZ 26.03.2026
11:52 Uhr

(+) USA: Der Krieg, der Tod, das Leid – sind für Trump nur Unterhaltung


So gut wie niemand weiß, welchem Zweck die Angriffe auf Iran dienen. So offensichtlich wie erschütternd dagegen ist die zur Schau gestellte Freude dieser Regierung an der Gewalt.

(+) USA: Der Krieg, der Tod, das Leid – sind für Trump nur Unterhaltung
Und wofür das alles? Ersthelfer am Ort eines Luftschlags in Täbris, Iran. Mati Hashemi/AP

Der Versuch, die Gedankenwelt Donald Trumps zu verstehen, ist wohl von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Auch nach knapp vier Wochen weiß so gut wie niemand – vermutlich er selbst eingeschlossen –, warum Trump diesen Krieg gegen Iran begonnen hat. Wenn es aber in dem für diesen Präsidenten charakteristischen Chaos zwischen 48-Stunden-Ultimatum und Fünf-Tage-Frist, zwischen angekündigtem Rückzug und angekündigtem Vernichtungsschlag, zwischen Ölpreis hoch, runter und wieder hoch irgendeine Konstante gibt, dann ist es die Kriegsrhetorik dieser US-Regierung: die zur Schau gestellte Freude an der Gewalt.

Iran-Krieg und steigende Benzinpreise lassen so manchen Anhänger an seinem Präsidenten zweifeln. In den Südstaaten holen viele die Trump-Fahne ein, einige üben auch offen Kritik.

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