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22.03.2026
14:45 Uhr
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Nach dem umjubelten Comeback gegen den HSV wirkt Sebastian Kehl noch zuversichtlich, doch keine 24 Stunden später ist er seinen Job als BVB-Sportdirektor los – und wechselt womöglich ausgerechnet nach Hamburg.

Sportdirektor Sebastian Kehl (li.) und Geschäftsführer Lars Ricken blicken zumindest in der Liga auf eine erfolgreiche Saison – trotzdem hört Kehl jetzt plötzlich auf. Bernd Thissen/dpa
Am Samstagabend stand Sebastian Kehl im zugigen Umlauf des Dortmunder Stadions und sprach vor Journalisten über gute Arbeit, die man bei der Borussia gerade mache. Kurz zuvor hatte der BVB ein extrem wechselhaftes Spiel gegen den Hamburger SV 3:2 gewonnen. Bis zur 73. Minute lagen die in der ersten Halbzeit indisponierten Dortmunder gegen den Aufsteiger 0:2 hinten. Dann drehten sie mit drei Toren binnen elf Minuten das Spiel und festigten ihren zweiten Platz in der Bundesliga.
Es sollte nie öffentlich werden, dass Stefan Kuntz sein Amt als Vorstand des Hamburger SV verloren hat, weil Vorwürfe wegen angeblicher sexueller Belästigung gegen ihn erhoben wurden. Aber die geheime Untersuchung blieb nicht geheim. Jetzt wehrt er sich.
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