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22.04.2026
06:00 Uhr
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Dokumente aus dem Inneren des „Islamischen Staats“ helfen dem Bundeskriminalamt dabei, untergetauchte Terroristen zu finden. Der Fall des mutmaßlichen Attentäters von Bielefeld zeigt, wie kompliziert das sein kann.

Collage: Felix Hunger; picture alliance/dpa
Sie saßen zusammen im Deutschkurs. Zwei-, dreimal sei Mahmoud M. außerdem zum Haareschneiden bei ihm gewesen. Mehr Kontakt hätten sie eigentlich nicht gehabt, sagt der Zeuge in Saal 2 des Oberlandesgerichts in Düsseldorf. Mahmoud M. sei nicht groß aufgefallen, als streng religiös schon gar nicht. Eher ein Einzelgänger. Er habe nur einmal erzählt, dass er in der Türkei – einer Zwischenstation nach der Flucht aus Syrien – Gebetsketten verkauft hat. Aber sonst? Der Zeuge schüttelt den Kopf.
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