|
03.10.2026
16:35 Uhr
|
Der scheidende Bundespräsident hält in Bremen seine vielleicht letzte große Rede. Darin diagnostiziert Frank-Walter Steinmeier den Zustand des Landes und der Welt. Über 50 Minuten voll ungewohnter Klarheit.

„Viele Stärken – ein Land“, so lautet das Motto der 36. Einheitsfeier in Bremen. Inspiriert von den vier berühmten Stadtmusikanten: Esel, Hund, Katze und Hahn haben sich gegenseitig getragen, ihre Fähigkeiten gebündelt und am Ende „etwas Besseres als den Tod“ gefunden. Wer die Ostdeutschen sein könnten in dieser Fabel? Womöglich der Hahn, dessen durchdringender Ruf der ganzen Gruppe als Warnsignal dient.
Wer zu DDR-Zeiten bei den Montagsdemos mitmarschierte, riskierte alles, wer heute mitmarschiert, nichts. Aber sie reden auch jetzt wieder von Diktatur. Was für ein Hohn, vor allem für die, die damals wirklich dabei waren.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: