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17.04.2026
12:52 Uhr
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Der US-Präsident inszeniert sich als christlicher Kriegsherr – und glaubt über den Glauben mehr zu wissen als der Papst. Das halten auch viele seiner Anhänger nicht mehr für gottgefällig.

2024 betet Donald Trump im Wahlkampf mit evangelikalen Christen in Powder Springs, Georgia. Ramon van Flymen/IMAGO/ANP
Für Amerikas Humoristen sind die neuesten Geschichten von Donald Trump und dem lieben Gott sagenhaft guter Stoff. Nicht, dass die Verbindung von Himmel und Waffen den USA sonst fremd wäre oder es gewöhnlich an Material aus dem Alltag des US-Präsidenten mangeln würde – aber seine Jesus-Bilder und Papst-Beleidigungen sind schon besonders bizarr. Nach dem Geschmack mancher Kritiker erfüllen sie sogar den Tatbestand der Blasphemie und gelten als wahltaktisch eher wenig gelungen.
Leo XIV., der erste US-amerikanische Papst, kontert die religiöse Kriegsrhetorik der Trump-Regierung. Der Katholik J. D. Vance zeigt sich empört und versucht, ihn theologisch zu belehren.
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