SZ 27.03.2026
18:11 Uhr

(+) Sprengstoffvergehen: „Die Gegenstände wären geeignet gewesen, das ganze Haus zum Einsturz zu bringen“


200 Kilo Pyrotechnik im Schlafzimmer, dazu Kugelbomben und verbotene Böller – in Berlin soll ein Geschäftsmann mit seinen Söhnen lebensgefährliche Feuerwerkskörper verkauft haben. Und es gibt weitere Vorwürfe.

(+) Sprengstoffvergehen: „Die Gegenstände wären geeignet gewesen, das ganze Haus zum Einsturz zu bringen“
Dieses Symbolbild zeigt beschlagnahmte Kugelbomben im Hauptzollamt Frankfurt/Oder , ähnliche Produkte soll der Angeklagte auch verkauft haben. Patrick Pleul/dpa

Die Dinger heißen „Dum Bum 5 G“ oder „Viper12“, und der Angeklagte soll sie praktischerweise gleich im Schlafzimmer gelagert haben. Randvoll gefüllte Pappkartons stapelten sich da laut Polizei bis auf den Schrank und auf dem Fensterbrett, darin Blitzknallkörper, Abschussbatterien und teilweise hochexplosive Pyrotechnik. Sie kann schon mal eine Hand wegreißen oder ein ganzes Leben. Jetzt allerdings hat es das Geschäft von Bilal F. erwischt.

Sie feuern vor aller Augen auf Autofahrer, Scheiben und Geschäfte. Schutzgelderpresser sollen in Berlin für zahlreiche Gewalttaten verantwortlich sein. Ihre Opfer suchen die Täter sich sehr gezielt aus.

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