Profitgierige Mineralölkonzerne, die an die kurze Leine des Bundeskartellamts gehörten, ein Ultimatum an die Bundesregierung für konkrete Entlastungsvorschläge und die Feststellung, Porschefahrer bräuchten keine Hilfen auf Kosten der Allgemeinheit: Fast könnte man meinen, dies seien Statements der Linkspartei zur aktuellen Benzinpreiskrise. Doch die Aussagen stammen von Sepp Müller, 37, Unionsfraktionsvize aus Wittenberg und Mitglied einer Taskforce genannten Arbeitsgruppe aus CDU/CSU und SPD. Ihr Auftrag: Lösungen gegen steigende Spritpreise finden, ohne die Staatsfinanzen zu sprengen.
