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24.03.2026
16:41 Uhr
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Ein in Schweden lebender Kritiker des iranischen Regimes fürchtet um sein Leben. Die Behörden warnen, dass Kriminelle im Auftrag Teherans hinter ihm her sein könnten. Ein Anruf bei einem, der sich verstecken muss.

Charlotte von Essen, die Leiterin des schwedischen Sicherheitsdienstes. Der vermutet, dass Teheran kriminelle Banden gegen Regimegegner einsetzt. Foto: Claudio Bresciani/TT/via REUTERS
Arvin Khoshnood weiß nicht, ob er noch mal nach Hause kann. Sein Zuhause ist in Malmö. Dort kam er 1999 an, nachdem seine Eltern Anfang der Achtzigerjahre mit ihm aus Iran geflüchtet waren. Dort hat er studiert, seine Frau kennengelernt, eine Familie gegründet. „In Malmö ist mein Leben. Hier ist nichts“, sagt er. Wo genau dieses „Hier“ ist, von dem er spricht, und von dem aus er anruft, darf er nicht sagen. Khoshnood versteckt sich mit seiner Familie, seit dem 2. September 2025. Seit dem Abend, an dem jemand mit einem Messer in der Hand an seiner Tür in Malmö klingelte.
Die Revolutionsgarde war immer die Lebensversicherung des iranischen Regimes. Ist sie jetzt, wo der Ayatollah tot ist, also die neue Macht? Über eine Truppe, die im ganzen Land Respekt auslöst. Und Hass.
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