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26.03.2026
22:24 Uhr
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Satiriker Sebastian Hotz alias „El Hotzo“ stand für einen Witz über das Attentat auf Donald Trump erneut vor Gericht. Muss er denn ständig Menschen den Tod wünschen? Ein Anruf am Abend vor dem Prozess.

Satiriker Sebastian Hotz alias El Hotzo im Juli 2025 beim Prozess gegen ihn am Amtsgericht Tiergarten. Bernd von Jutrczenka/dpa
Sebastian Hotz macht sich Sorgen. Er will am Abend noch Fußball spielen, dabei schrammt er sich oft das Knie auf. Und das würde am Freitagvormittag sicher unschön an der Anzughose kleben, wenn er sich vor dem Kammergericht Berlin erneut für zwei Tweets über ein Attentat auf Donald Trump verteidigen muss. Was haben Trump und der letzte Bus gemeinsam? „Leider knapp verpasst“. Und, wenig später: „Ich finde es absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben.“ Der Vorwurf: Billigung von Straftaten, Paragraf 140 StGB. Nach einem Freispruch im Juli 2025 legte die Staatsanwaltschaft erfolgreich Revision ein, da ihrer Ansicht nach der Nachschub mit den Faschisten zu wenig Beachtung fand. (Anmerkung der Redaktion: Sein Freispruch bleibt bestehen) Ein Anruf am Tag vor dem Prozess.
Kann man den Wortkünstler Sebastian Hotz vor Gericht verurteilen, weil sein Satire-Alter-Ego „El Hotzo“ Trump auf Twitter den Tod wünschte? Ein Treffen rund um den Prozess in Berlin, wo das Vorhaben scheiterte.
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