SZ 22.04.2026
11:58 Uhr

(+) Samenspende: Er suchte seinen biologischen Vater – und fand 22 Halbgeschwister


Mit 36 Jahren erfährt der Schweizer Michael Lüthi dank eines Gentests, dass er und Dutzende andere Kinder vom selben Samenspender stammen. Er empfindet das als Bereicherung – und als Gefahr.

(+) Samenspende: Er suchte seinen biologischen Vater – und fand 22 Halbgeschwister

Er erinnere sich genau an den Freitagabend, an dem er die Resultate des DNA-Tests erhalten habe, sagt Michael Lüthi. Als er sich online bei „My Heritage“ einloggte, erschienen zwölf Nutzerinnen und Nutzer, die genetisch mit ihm verwandt waren: Er hatte offenbar ein Dutzend Halbgeschwister. „Es fühlte sich an, als wäre ich ins Meer gewatet und von einer Welle gegen einen Felsen zurückgeschleudert worden“, sagt Lüthi. Zwei Jahre ist das her, doch seine Stimme bricht heute noch.

Tiffany Score und Steven Mills bekamen im Dezember ein Kind. Doch es ist offensichtlich nicht genetisch mit ihnen verwandt. Nun verklagen sie die Babywunschklinik und suchen nach den Eltern – und nach ihrem eigenen Kind.

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