SZ 11.08.2026
15:16 Uhr

(+) Sabotage: Die fremde Macht hinter dem Leipziger Drohnenangriff


Ein Signalverstärker, SIM-Karten, DNA-Spuren: Nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig entdecken Ermittler immer neue Hinweise. Und sie sind sich inzwischen fast sicher: Die Spur führt nach Moskau.

(+) Sabotage: Die fremde Macht hinter dem Leipziger Drohnenangriff
Mit einem speziellen Radar überwacht die Polizei von der Besucherplattform des alten Towers aus den Flughafen Leipzig/Halle. Hendrik Schmidt/dpa

Es ist nun genau eine Woche her, seit eine mit Sprengstoff versehene Drohne neben einem ukrainischen Transportflugzeug gefunden wurde. Und auch wenn Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kurz danach den möglichen Urheber des geplanten Anschlags noch nicht beim Namen nennen wollte und nur von „fremden Mächten“ sprach – die deutschen Sicherheitsbehörden sind sich inzwischen nahezu sicher: Letztlich steckt Moskau hinter dem Anschlag, auch wenn eine erste Spur nach Litauen führt.

Über einem der wichtigsten deutschen Militärstützpunkte in Mechernich kreisten offenbar stundenlang unbekannte Riesendrohnen. Wer steckt hinter der Ausspäh-Aktion?

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