SZ 19.08.2026
09:58 Uhr

(+) Russisches Haus: Warum Russland in Berlin spionieren kann – und Deutschland auch noch dafür zahlt


Nach dem Beinahe-Anschlag von Leipzig wächst der Druck auf die Regierung, das Russische Haus zu schließen. Doch die unternimmt nichts. Politiker von CDU, SPD, FDP und Grünen fordern vehement ein Einschreiten.

(+) Russisches Haus: Warum Russland in Berlin spionieren kann – und Deutschland auch noch dafür zahlt

Es ist schon erstaunlich: Ausgerechnet im Herzen von Berlin sind sich seit ein paar Wochen die Bundesregierung und Russland wieder so nahe wie lange nicht mehr. An der Taubenstraße 42/43 hängt an einer Glastür der schwarze Bundesadler auf goldenem Hintergrund, rot eingerahmt, darunter der Schriftzug „Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung“. Direkt angrenzend, Mauer an Mauer, beginnt der Komplex des Russischen Hauses, der einen ganzen Straßenblock einnimmt. In den oberen Stockwerken gibt es Dutzende Mietwohnungen, wer dort wohnt, ist unklar.

Ein Signalverstärker, SIM-Karten, DNA-Spuren: Nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig entdecken Ermittler immer neue Hinweise. Eine Spur führt nach Litauen.

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