SZ 01.10.2026
06:59 Uhr

(+) Robert Habeck über die Arktis: Tiefenbohrung in fragilem Eis


„Arctic Meltdown“ heißt das neue Buch des ehemaligen Wirtschafts- und Klimaministers Robert Habeck. Es ist aber kein Thriller, sondern eine dringend nötige sicherheitspolitische Analyse über Nordeuropa.

(+) Robert Habeck über die Arktis: Tiefenbohrung in fragilem Eis

Am Ende, das heißt, auf Seite 355, schreibt Robert Habeck, er bedanke sich beim Verlag, „ein etwas sperriges Buch“ wie dieses für ein breiteres Publikum veröffentlicht zu haben, und es erleichtert einen fast, das zu lesen. Die Fähigkeit der Selbsterkenntnis ist eine Eigenschaft, die zu vielen Menschen fehlt. Allerdings ist Robert Habeck da vielleicht doch ein bisschen zu hart zu sich, bezeichnet doch der Verlag, Kiepenheuer & Witsch, Habecks Buch unter anderem als „leidenschaftliches Plädoyer“. Die Wahrheit liegt, wie das immer so ist, ziemlich genau in der Mitte.

Das Eis und sein Untergang: Ragnar Axelsson ist der Fotograf der Stunde. Seine Aufnahmen zeigen die Schönheit Grönlands und der Arktis und das harte Leben der Menschen dort.

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