SZ 06.05.2026
12:44 Uhr

(+) Ritterschlag in Passau: „Ich würde uns nicht elitär nennen“


700 Jahre nach seiner Gründung nimmt der Ritterorden zum Heiligen Georg noch immer neue Mitglieder auf. In Passau steht dabei längst nicht mehr der Kampf, sondern vor allem soziales Engagement und Verständigung im Mittelpunkt.

(+) Ritterschlag in Passau: „Ich würde uns nicht elitär nennen“

Wer glaubt, dass die Zeit der Ritter in unseren Breiten längst vorbei ist, hat sich geirrt. Bestes Beispiel: Konrad Kobler. Der 83-Jährige, der für die CSU ritterliche 33 Jahre im bayerischen Landtag saß, ist Prior der St.-Georgs-Ritterschaft in Passau. Jedes Jahr werden dort neue Ritter und Ritterdamen in den Orden aufgenommen. Dieses Jahr kommt noch etwas Besonderes dazu: Der Ritterorden zum Heiligen Georg feierte sein 700-jähriges Bestehen. Er gilt als der älteste königlich gestiftete Ritterorden Europas, der den Namen des Heiligen Georg trägt. Lediglich in zwei europäischen Städten – am Gründungsort Visegrád sowie in Passau – nimmt der Orden neue Mitglieder auf und erhebt sie feierlich zu Rittern und Damen.

Der bayerische Kurfürst und sein Leben zwischen zwei Frauen, Krieg und Exil – erzählt in 900 Briefen an seine Mätresse Gräfin von Arco.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: