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28.04.2026
15:24 Uhr
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Zu Haushalt und Gesundheitsreform gibt es vorläufige Einigungen, dennoch stehen Union und SPD vor einer gewaltigen Bewährungsprobe. Die Stimmung in der Koalition ist angespannt, und Vizekanzler Klingbeil macht ein Wortgefecht öffentlich.

Hatten offensichtlich einen Disput, wollen sich aber nun auf wichtige Reformen einigen: Bundeskanzler Friedrich Merz (li., CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Annegret Hilse/Reuters, David Inderlied/dpa
In Bielefeld ist einer der besseren Tage der Koalition zu beobachten, zumindest von der Stimmung her. Dabei gab es am Abend vorher an der Bar schon Vergleiche zu Wal „Timmy“ vor der Insel Poel: erst sich freischwimmen, dann wieder auf eine Sandbank, am Ende kraft- und orientierungslos, in den letzten Zügen. Am Morgen aber taucht ein wohlgelaunter Lars Klingbeil bei der Klausur der einflussreichen Bundestagsabgeordneten der SPD aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen auf. Zwei große Vorhaben sind in der Regierung auf der Zielgeraden, als Zeichen der Reformfähigkeit.
Die Unionsfraktion mahnt „mutige Strukturreformen“ in Wirtschafts- und Sozialpolitik an. Der Kanzler äußert sich sehr zuversichtlich, zumindest was Haushalt und Gesundheitsreform angeht.
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