SZ 17.05.2026
13:43 Uhr

(+) Real Madrid: Mourinho soll das Chaos ordnen


Die Anzeichen verdichten sich, dass Trainer José Mourinho zu Real Madrid zurückkehren soll, um dort mit harter Hand durchzugreifen. Er selbst sagt, es ergebe keinen Sinn zu leugnen, „dass da etwas ist“.

(+) Real Madrid: Mourinho soll das Chaos ordnen
Die Tage von Álvaro Arbeloa (re.) als Trainer von Real Madrid sind gezählt – womöglich hat er sich hier beim Champions-League-Duell mit Benfica Lissabon bereits mit seinem Nachfolger unterhalten. Carlos Silva/HMB Media/Imago

Zu den Gewissheiten, die über Florentino Pérez, den Präsidenten von Real Madrid, erzählt werden können, gehören diese: dass er immer die gleichen, dunkelgrauen Anzüge trägt. Und dass er entgegen diverser öffentlicher Beteuerungen, in denen er das Gegenteil behauptet hat, Trainer verachtet. So ist überliefert, dass Pérez, wenn er gut gelaunt in vertraulichen Runden sitzt, gerne erzählt, er werde in seinem Leben allenfalls ein einziges Buch schreiben. Unter einem Titel, der wörtlich übersetzt so lauten würde: Meine Trainer und die Mütter, die sie zur Welt gebracht haben. Es ist eine Art running gag, eine Bemerkung, die bei den Zuhörern regelmäßig große Heiterkeit hervorruft, weil die Spracheinheit „die-Mütter-die-sie-zur-Welt-gebracht-haben“ zum Schatz der Injurien der spanischen Sprache gezählt werden kann. Aber: Es gibt auch unter den Trainern eine Ausnahme: José Mourinho, der dem Augenschein nach im Sommer im Alter von 62 Jahren zu Real Madrid zurückkehren wird.

Streit und Intrigen im mittlerweile fast täglichen Rhythmus. Real zerlegt sich in aller Öffentlichkeit. Diesmal in den Hauptrollen: Kylian Mbappé, Trainer Álvaro Arbeloa – und ein seltsamer Auftritt des mächtigen Präsidenten.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: