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14.04.2026
16:47 Uhr
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In München wird ein Mann zu mehr als elf Jahren Gefängnis verurteilt, der eine Freundin mehrfach narkotisiert und vergewaltigt hat. Er ist Teil eines Netzwerks, das die Justiz in ganz Deutschland noch beschäftigen wird.

Der Angeklagte (mit schwarzem Hefter vorm Gesicht) muss für mehr als elf Jahre ins Gefängnis. Stephan Rumpf
Yong T. hat den Kopf in die Hände gestützt. Regungslos sitzt er da und blickt zu Boden, als ihm der Vorsitzende Richter Markus Koppenleitner erklärt, dass seine Taten „hochkriminell, hochprofessionell, menschen- und frauenverachtend und monströs“ gewesen seien. Dass man bei Yong T. „selbstverständlich keinen minderschweren Fall“ vorliegen habe. Und dass das Gericht deshalb vor der Entscheidung stand, ob es eine lebenslange Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verhängen sollte.
Das Landgericht Frankfurt sieht es als erwiesen an, dass der Chinese Dapeng Z. über Jahre Frauen betäubt, vergewaltigt und gefilmt hat. Oft suchte er seine Opfer über Wohnungsanzeigen. Der Fall ist nicht der einzige dieser Art.
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