SZ 19.08.2026
15:12 Uhr

(+) Pop: Hauptsache, es geht ihm besser


Mike D, Rapper der „Beastie Boys“, veröffentlicht das erste Album seit dem Tod von Bandkollege MCA. Wie es ist? Nun, wenn ein Mensch, den man mag, eine Psychotherapie macht, kann man ja auch nicht dazu tanzen.

(+) Pop: Hauptsache, es geht ihm besser

Wenn Helden von einst nach langer Abwesenheit zurückkehren, ist das immer heikel. Es kann total gutgehen, sie halten ihr Niveau, knüpfen nahtlos an früher an, allseits Freudentaumel. Die Riesenkonzerte von Oasis nach 15 Jahren waren so ein Fall, nur mal als Beispiel. Es kann aber auch unglaublich schiefgehen. Müde schleppen sich die Größen von einst ins Rampenlicht, man möchte auf der Stelle die Lampen dimmen, weil die Gegenwart so viel Helligkeit nicht verträgt. Denken wir an die müden Bewegungen von Hmhmhm nach all den Jahren. Oder an den dünnen Gesang von Hmhmhm. (Nein, keine Namen jetzt, sonst sind nur wieder die Fans von Hmhmhm sauer. Und die von Hmhmhm erst recht.)

Wie kann wieder mehr Kollaboration in der Welt entstehen? Wenn das einer weiß, dann wohl Mike D, Mitgründer der brillanten „Beastie Boys“, der dazu gerade eine Ausstellung leitet.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: