SZ 28.08.2026
15:52 Uhr

(+) Outback-Überlebende Carolina Wilga: „Ich dachte mir, ich muss hier sterben“


Wer sich in Australiens Outback verirrt, hat eigentlich keine großen Chancen, dem Tod zu entkommen. Carolina Wilga hat es geschafft. Ein Gespräch über das Überleben, über Schuldgefühle und ihre Verbindung mit der Natur.

(+) Outback-Überlebende Carolina Wilga: „Ich dachte mir, ich muss hier sterben“

Mehr als ein Jahr ist es jetzt her, dass Carolina Wilga sich im australischen Outback verirrte – ohne Handy, ohne Schuhe, ohne Ausrüstung. Nach einem Autounfall hatte sie ihren Van zurückgelassen. Am zwölften Tag wurde sie schließlich gerettet, was Medien weltweit als Wunder feierten. Jetzt hat sie ein Buch über ihre Tortur geschrieben, es heißt: „Dem Outback entkommen“. Wie gelingt es, ein solches Erlebnis zu verarbeiten? Zum Videotelefonat erscheint Wilga, 27, im schwarzen T-Shirt am Bildschirm, sie wirkt gefasst und aufgeräumt, obwohl sie über die extremste Erfahrung ihres Lebens spricht.

Benedikt Böhm und Sebastian Haag sind Freunde seit der Schulzeit. Als sie gemeinsam einen Rekord an der Shishapangma aufstellen wollen, stirbt Haag in einer Lawine. Jahre später kommt die Frage auf: Hat sein Kumpel über das Unglück die Wahrheit erzählt?

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