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20.05.2026
20:19 Uhr
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Der Beamte Egisto Ott soll im Auftrag des früheren Wirecard-Managers Informationen für Moskau beschafft haben. Der Fall legt Österreichs Schwachstellen beim Thema Spionage offen.

Egisto Ott (re.) bestreitet die Vorwürfe gegen ihn vor dem Wiener Landesgericht. JOE KLAMAR/AFP
Bis zuletzt versuchte Egisto Ott, die Öffentlichkeit von seiner Geschichte zu überzeugen. Die handelt von einem pflichtbewussten Verfassungsschützer und unterscheidet sich stark von den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft, die in Ott einen Spion im Auftrag Russlands erkannte. Ott, so die Anklage, habe in polizeilichen Datenbanken Informationen über russische Regimegegner abgefragt, und diese seien bei Jan Marsalek gelandet, dem früheren Wirecard-Manager, der allem Anschein nach in Moskau für einen russischen Geheimdienst arbeitet.
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