SZ 08.07.2026
14:13 Uhr

(+) Nahost: War’s das mit der Hoffnung auf Frieden mit Iran?


Er wolle mit den „kranken Leuten“ in Teheran nicht mehr verhandeln, erklärt US-Präsident Donald Trump auf dem Nato-Gipfel. Zuvor hatten die Amerikaner auf iranische Angriffe in der Straße von Hormus mit Luftangriffen reagiert.

(+) Nahost: War’s das mit der Hoffnung auf Frieden mit Iran?
Donald Trump hatte bereits die Öffnung der Straße von Hormus gefeiert. Teheran hat die Vereinbarung jedoch anders interpretiert als die US-Regierung. Alex Brandon/AP/dpa

Die Luftangriffe auf Iran begannen, als in Ankara das Abendessen vorbei war. US-Präsident Donald Trump befahl sie ein paar Stunden nach seiner Landung in der türkischen Hauptstadt, wo er am Nato-Gipfel teilnimmt – kaum mehr als eine Stunde Flugzeit von der Grenze zu Iran entfernt. Mehr als 80 Ziele habe man in Iran angegriffen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Kommando Centcom in der Nacht mit, darunter die Hafenstädte Bandar Abbas und Buschehr. Iran attackierte daraufhin US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait mit Kampfdrohnen.

Im Krieg gegen Iran steckt US-Präsident Trump in einer strategischen Falle: Militärisch kann er seine Ziele nicht durchsetzen, also muss er verhandeln. Das wissen die Iraner – und treiben die Preise hoch.

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