SZ 23.03.2026
16:37 Uhr

(+) Nach den Stichwahlen in Bayern: Eine aufgescheuchte CSU und aufstrebende Freie Wähler


In der CSU herrscht Unruhe nach den vielen Niederlagen bei den Stichwahlen. Es droht zwar keine Führungsdebatte, aber Markus Söder mahnt vorsorglich zur Geschlossenheit. Derweil spüren die Freien Wähler neue Stärke.

(+) Nach den Stichwahlen in Bayern: Eine aufgescheuchte CSU und aufstrebende Freie Wähler
Hubert Aiwanger (links) und Markus Söder haben ganz unterschiedliche Wahlabende erlebt. Lennart Preiss/dpa, Sven Hoppe/dpa; Collage: SZ

Vor der CSU-Zentrale in Münchens Norden haben sie Plakate aufgestellt, auf denen in großen Buchstaben steht: „Erfolg beflügelt.“ So richtig mag das nicht zu der Wahlanalyse passen, die Parteichef Markus Söder dann im Inneren des Gebäudes vornimmt. „Das war gestern ein durchwachsener Abend für die CSU“, sagt Söder. „Licht, viel Schatten und manches tut natürlich weh.“ Enttäuschung, Schmerzen, solche Worte fallen gleich mehrmals. „Ein Ergebnis, das man annehmen muss“, sagt Söder aber noch. Nichts schönzureden, aber auch nicht der Anlass, um sich selbst schlechtzureden. Wehklagen bringe nichts, also: „Ärmel hochkrempeln“.

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