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25.09.2026
12:29 Uhr
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Eine Schraube an der Lenkung etlicher VW-, Audi- und Seat-Modelle könnte rosten und abreißen – mit potenziell schlimmen Folgen. Betroffen sind weltweit bis zu knapp drei Millionen Fahrzeuge.

Der Golf VII von Volkswagen ist eines der vom Rückruf betroffenen Modelle.
Julian Stratenschulte/dpa
Dem Volkswagen-Konzern droht neuer und potenziell ziemlich teurer Ärger mit seinen Autos: Wie am Freitag bekannt wurde, lässt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) allein in Deutschland Hunderttausende Fahrzeuge des Konzerns in die Werkstätten zurückrufen, um bei ihnen die Verschraubung der Lenkung zu erneuern. Die Schrauben könnten demnach rosten und abreißen, was im Ernstfall zu schweren Unfällen führen könnte. Die entsprechenden Teile müssen deshalb getauscht werden. Zuerst hatte das Magazin Auto Motor und Sport darüber berichtet.
Nach KBA-Angaben sind von dem am vergangenen Dienstag herausgegebenen Rückruf die VW-Modelle Golf, Golf Variant, Caddy, Tiguan und Touran der Baujahre zwischen 2013 und 2024 betroffen. Außerdem werden im gleichen Zusammenhang der Audi Q3 zwischen 2017 und 2024 sowie die Seat-Modelle Ateca und Tarraco der Jahre 2016 bis 2024 in die Werkstätten geholt. Insgesamt seien davon allein in Deutschland potenziell knapp eine Million Autos betroffen, heißt es. Weltweit gehe es sogar um bis zu knapp drei Millionen Fahrzeuge. Bei ihnen müsse die Verschraubung der Lenkung im Fahrzeug ersetzt werden. Nach Angaben der Behörde sind aber bislang keine Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden durch einen entsprechenden Defekt bekannt. Für andere Marken des Konzerns wie Škoda finden sich bisher keine Rückrufe auf der KBA-Webseite.
Aus dem VW-Konzern heißt es auf Anfrage, der Fehler sei bei internen Qualitätsüberprüfungen festgestellt und dann ans KBA gemeldet worden. Unter bestimmten Umwelteinflüssen und nach langjährigem Betrieb könne es demnach zu einem Schaden kommen, der in Einzelfällen die Befestigung der Lenkung und damit ihre Funktion beeinträchtigt. Deshalb würden nun alle entsprechenden Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen, die Reparatur dort dauere dann bis zu etwa einer Stunde. Dazu würden alle Besitzer betroffener Autos per Brief informiert, der Werkstattbesuch sei dann für sie kostenlos. Wie viel die Rückrufaktion den VW-Konzern kosten wird, wollte ein Sprecher nicht kommentieren.
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