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05.08.2026
14:13 Uhr
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Markus Söder wirkt gerade gerne nach außen und nennt sich „Stabilisator der Demokratie“. In Bayern hat sich der Ärger gelegt, seit er seriöser auftritt. Aber ein Grummeln bleibt.

Staatsmann und „mächtigster Ministerpräsident Deutschlands“, so gefällt sich CSU-Chef Markus Söder. Foto: Fabian Sommer/dpa
Guter Einstieg für Markus Söder. „Wir sprechen heute mit dem mächtigsten Ministerpräsidenten Deutschlands“, sagt die Moderatorin im ARD-Sommerinterview. Mächtig, weil er auch Vorsitzender einer Regierungspartei im Bund ist, mächtig wegen Bayerns wirtschaftlicher Stärke. Söder fühlt sich anscheinend angemessen gewürdigt, nickt gütig. Und liefert dann erstaunliche Wahrnehmungen.
Landwirte beklagen hohe Ernteausfälle, selbst das Viehfutter wird inzwischen knapp. Das weckt Erinnerungen an das historische Dürrejahr 1976. Eine Wende könnte nur Dauerregen bringen. Stattdessen sinken die Wasserpegel.
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