SZ 21.09.2026
15:28 Uhr

(+) Mecklenburg-Vorpommern: Ja, Manuela Schwesig kann weitermachen. Aber unter welchen Bedingungen


Die gute Nachricht: Es wird wohl keine AfD-Regierung geben. Die schlechte Nachricht: Dafür aber eine, und wirklich nur eine, Oppositionspartei – die AfD.

(+) Mecklenburg-Vorpommern: Ja, Manuela Schwesig kann weitermachen. Aber unter welchen Bedingungen
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Tag nach der Landtagswahl in Berlin.
Odd Andersen/AFP

Zu den skurrilen Dingen dieses Wahlsonntages gehört der Umstand, dass „Ministerpräsidentenkandidat“ Leif-Erik Holm (AfD) weiterhin einen Regierungsauftrag für sich und seine Leute in Mecklenburg-Vorpommern reklamiert. Seine Partei ist zwar mit mehr als 38 Prozent stärkste Kraft geworden, koalieren will mit ihr aber niemand. So langsam reift daher auch bei Holm die Erkenntnis, dass es mit seinem Vorhaben schwierig werden könnte. Er habe „nicht viel Hoffnung“, sagte er am Montag.

Der Kanzler wackelt, der Bundespräsident hört bald auf. Es wird viel spekuliert, auch über Markus Söder und Ilse Aigner. In der Union schielt mancher neidvoll nach Bayern. Lässt sich da etwas für Berlin lernen?

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