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27.04.2026
15:51 Uhr
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1:59:30 Stunden: Die Leichtathletik feiert Sabastian Sawes Fabel-Marathon-Weltrekord. Der Kenianer erfüllt alle Klischees afrikanischer Langstreckenläufer – und geht mit Fragen zumindest offensiver um als viele Kollegen.

Im Lichte dessen, was der Kenianer Sabastian Sawe und der Äthiopier Yomif Kejelcha am Sonntag in Londons Zentrum veranstaltet hatten, wirkten sie danach in jedem Fall angemessen gezeichnet. Waren manche ihrer Vorgänger nach den Rekordjagden über die 42,195 Kilometer schon mal ins Ziel gestürmt, als hätten sie gerade eine längere Joggingrunde durch den Stadtpark hinter sich, so wirkten Sawe und Kejelcha wie Forscher, die sich wochenlang im Stile Alexander von Humboldts durchs Amazonas-Gebiet geschlagen hatten, von Krokodilen verfolgt und von Moskitos ausgesaugt – und die jetzt zu schwach waren, um sich einander zu ihren Heldentaten zu gratulieren.
Die 42 Kilometer bedeuten immer eine extreme Belastung für den Körper. Ein Kardiologe, der selbst beim München Marathon am Sonntag mitläuft, erklärt, worauf man achten sollte und wann der richtige Zeitpunkt für den ärztlichen Check-up ist.
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