SZ 19.05.2026
13:05 Uhr

(+) Leute: Wollknäuel in der Kniekehle


Rihanna hat sich eine Kritzelei ihrer Kinder als Tattoo stechen lassen, ein niederösterreichischer Rettungssanitäter sichtet ein ungewöhnliches Tier, und der „Meloni-Engel“ sieht jetzt wie die Berlusconi-Tochter aus.

(+) Leute: Wollknäuel in der Kniekehle
Rihanna, hier bei der New Yorker Met-Gala Anfang Mai, hat ein neues Tattoo. Evan Agostini/Invision/AP/dpa

Rihanna, 38, Sängerin und Unternehmerin, hat sich eine Kritzelei ihrer Kinder als Tattoo stechen lassen. Die Künstlerin, die bereits mehr als 25 Tattoos auf ihrer Haut trägt, habe damit den Tätowierer Keith McCurdy, in der Szene auch als „Bang Bang“ bekannt, beauftragt. Wie „Bang Bang“ auf Instagram erklärte, sei der Entwurf von ihm in Rihannas linker Kniekehle umgesetzt worden. Bei der Skizze, es handelt sich um eine Art Wollknäuel, soll es sich um eine gemeinsame Schöpfung der Kinder RZA (männlich, vier Jahre alt), Riot (weiblich, zwei Jahre alt) und Rocki (weiblich, acht Monate alt) handeln. Vater ist Rapper A$AP Rocky, 37. Vor Rihanna hatten sich bereits Chrissy Teigen (40, Model) und David Beckham (51, Sportler) Schmetterlinge beziehungsweise Krakelmännchen ihrer zeichnenden Kinder stechen lassen.

Niklas Tiefenböck, österreichischer Rettungssanitäter, hat bei einem Einsatz in Waidhofen an der Ybbs eine ungewöhnliche Bekanntschaft gemacht. Wie er den Niederösterreichischen Nachrichten erzählte, traf er vor einigen Tagen dort nahe dem Krankenhaus ein Känguru. Er sei vom Fahrer eines Kleinlastwagens gegen 4.30 Uhr morgens auf das Wallaby aufmerksam gemacht worden. Gemeinsam sei man zu der Erkenntnis gelangt, dass es sich um ein für diesen Landstrich eher ungewöhnliches Tier handele.  Zusammen mit seinen Kollegen habe Tiefenböck die Sichtung an die Rettungsleitstelle gemeldet, welche die Feuerwehr eingeschaltet habe. Kurz darauf sei das Wallaby, das aus dem örtlichen Tierpark stammte, wieder eingefangen worden. Bereits vor drei Jahren war in Waidhofen an der Ybbs laut Medienberichten ein Känguru ausgebüxt, welches jedoch ebenfalls wieder eingefangen werden konnte. Gegenüber dem ORF berichteten Anwohner auch von einem Pfau und einem Luchs, welche vor einigen Jahren durch den Ort gelaufen seien.

Carmen Zander, Dompteurin, glaubt, nichts falsch gemacht zu haben. Das erklärte die Halterin eines entlaufenen Tigers gegenüber der Leipziger Volkszeitung. Am Sonntagmittag war das ausgewachsene männliche Tier in einem Gewerbegebiet in Dölzig nahe der Autobahn 9 entkommen. Ein 72 Jahre alter Helfer der Dompteurin wurde verletzt. Anschließend erschoss die Polizei den Tiger im Bereich einer Kleingartenanlage. Insgesamt sollen in Zanders Gehege zuletzt neun Tiger gelebt haben. „Das hier ist alles sehr sicher“, sagte die Dompteurin. Sie hoffe, dass der verletzte Helfer schnell gesund werde. „Nur er kann mich entlasten.“ Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen eingeleitet, Zander fürchtet, man könne ihr jetzt die Tiere nehmen.

Daniele Micheletti, Pfarrer von San Lorenzo in Lucina, empfindet keine Wehmut über das Ende des sogenannten „Meloni-Engels“ in seiner Kirche. Ende Januar war in einer Seitenkapelle seines Gotteshauses im Zentrum Roms eine Flügelfigur mit den Gesichtszügen der aktuellen italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni entdeckt worden, was einen Besucheransturm auslöste. Das Bistum Rom, dessen Bischof der Papst ist, hatte sich daraufhin von der Abbildung distanziert, kurz darauf wurde das Gesicht übermalt. Die neue Version erinnert manche Kirchenbesucher nun eher an Marina Berlusconi, älteste Tochter des verstorbenen italienischen Ex-Regierungschefs und Medienmagnaten Silvio Berlusconi. Monsignore Micheletti betonte gegenüber der Zeitung La Repubblica, es handele sich nun um ein völlig „anonymes“ Gesicht, welches nur „etwas unproportional“ geformt sei.

Die „Eismeerkathedrale“ in Tromsø ist ein beliebtes Fotomotiv bei Kreuzfahrttouristen, manchen mangelt es an Respekt. Der deutsche Organist Thorsten Ahlrichs, der dort seit einem Jahr arbeitet, hat schon einige skurrile Szenen erlebt.

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