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28.08.2026
20:30 Uhr
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Die Geschichte der Berliner Festspiele zeigt, dass Kultur immer politisch sein kann, sein muss. Doch wir müssen uns gegen ihre Instrumentalisierung wehren – sonst ist es mit der Freiheit schnell vorbei.

Die Bedeutung einer Kulturinstitution misst sich nicht an der Zahl berühmter Namen, sondern an den Augenblicken, in denen sie einen Unterschied für Menschen macht. Wenn ich auf 75 Jahre Berliner Festspiele zurückblicke, sehe ich große Dirigenten, Regisseure und Schauspieler, aufwendige Ausstellungen, gefeierte Höhepunkte. Vom großem japanischem Feuerwerk und römischen Wagenrennen im Olympiastadion bis Leonard Bernsteins berühmte „Ode an die Freiheit“ nach dem Mauerfall.
Die Sozialpsychologin Beate Küpper untersucht, wie mit dem Erfolg der AfD demokratiefeindliche Einstellungen normalisiert werden. Hilft letztlich nur noch ein Verbotsverfahren?
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