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28.04.2026
16:12 Uhr
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Deutschland will bei der nächsten KI-Welle vorn mit dabei sein. Nun hat Wirtschaftsministerin Reiche erarbeiten lassen, wie das gelingen kann. Dabei ist eigentlich ein anderer dafür zuständig.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Digitalminister Karsten Wildberger (beide CDU) auf dem Weg zur Pressekonferenz. Kay Nietfeld/dpa
Katherina Reiche tut gar nicht erst so, als hätte sie eine Antwort parat. Als Journalisten am Dienstag im Anschluss an eine Pressekonferenz zum Thema künstliche Intelligenz (KI) noch ein paar Fachfragen stellen, lässt sie dem Digitalminister den Vortritt. Während Karsten Wildberger (CDU) spricht, blättert Reiche (CDU) in ihren Unterlagen. Dann sagt auch sie ein paar Sätze. Doch es ist zu spüren, dass sie im Thema KI nicht wirklich zu Hause ist.
In Indien diskutieren Staatschefs, Unternehmer und Forscher über die Zukunft von künstlicher Intelligenz. Mittendrin: ein deutscher Digitalminister auf der Suche nach neuen Inspirationen und neuen Partnern.
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