SZ 14.09.2026
11:11 Uhr

(+) Künstliche Intelligenz: Die Panikmache der KI-Konzerne soll vom eigenen Versagen ablenken


Durch ihre Obsession mit der „Superintelligenz“ gefährdet die KI-Elite uns alle. Was hinter den Science-Fiction-Geschichten von Altman, Amodei und Musk steckt.

(+) Künstliche Intelligenz: Die Panikmache der KI-Konzerne soll vom eigenen Versagen ablenken
„Error 404: Gesetz nicht gefunden“ steht unter anderem auf diesen Fahnen, die humanoide Roboter vor einer Woche durch Warschau getragen haben. Damit machen sie auf Gefahren der rasanten, unregulierten Entwicklung der KI aufmerksam.
SERGEI GAPON/AFP

Eigentlich ist das Motto des Silicon Valley move fast and break things, also schnell sein und auch mal was zerschlagen. Nun aber sagen drei der wichtigsten Figuren der KI-Branche: Wir müssen langsam machen. Die Entwicklung der mächtigsten künstlichen Intelligenz solle gebremst werden, am besten im Gleichschritt der führenden Firmen, erklären Dario Amodei von Anthropic, Sam Altman von Open AI und Elon Musk von Space-X. Auch Google soll interessiert sein. So wollen sie das Chaos kontrollieren, das sie mit ihren riskanten Produkten ausgelöst haben; und offensichtlich eine strenge staatliche Regulierung in den USA verhindern, wie es sie in der EU schon mit dem AI Act gibt. Hintergrund sind die spektakulären Fälle von KI, die sich verselbstständigte und auf Hacking-Raubzüge ging.

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