SZ 14.09.2026
15:02 Uhr

(+) Künstliche Intelligenz: Amerikas KI-Fürsten können von Europa lernen


Dario Amodei, Sam Altman und Elon Musk rufen dazu auf, die Entwicklung der leistungsfähigsten KI-Modelle zu bremsen. Viele ihrer Forderungen sind in der EU schon angelegt. Taugen europäische KI-Regeln zum Vorbild?

(+) Künstliche Intelligenz: Amerikas KI-Fürsten können von Europa lernen
Abstimmung über den AI Act, das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung von künstlicher Intelligenz, im Europäischen Parlament im Juni 2023.
FREDERICK FLORIN/AFP

Es kommt nicht mehr so häufig vor, dass Europa seiner Zeit voraus ist. Während Amerikas KI-Fürsten über die Gefahren ihrer Modelle sinnieren und auf einmal nach einer Regulierung verlangen, die US-Präsident Trump bislang brüsk ablehnt, lohnt sich ein Blick auf die EU: Die zweitgrößte Volkswirtschaft krankt zwar daran, bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz bislang nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Die maßgeblichen Modelle kommen aus den USA, bei der Rechenleistung liegt Europa weit zurück, und die Europäer sehen zu, wie ihre Abhängigkeiten bei der wichtigsten Technologie unserer Zeit bedenklich wachsen. Aber die EU hat etwas, das es so nirgends sonst gibt: eine umfassende Regulierung.

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