SZ 22.03.2026
12:05 Uhr

(+) Krieg in Nahost: Warum sich die Hamas von ihrem Paten Iran distanziert


Eigentlich wollte die Terrorgruppe immer vereint mit dem Regime in Teheran kämpfen. Doch der Iran-Krieg trifft auch andere Förderer der Hamas, die für den Wiederaufbau im Gazastreifen wichtig sind.

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Hoffnung auf ein Ende des Elends: Palästinesische Kinder spielen in einem Lager in Gaza-Stadt. Abdel Kareem Hana/AP

Ginge es nach der Ideologie der Achse des Widerstandes, dann müsste die Hamas in diesen Tagen eigentlich Raketen und Granaten auf Israel abschießen, dem Förderer und Verbündeten Iran zur Seite stehen. Das Gegenteil aber ist der Fall, die Waffen der Hamas schweigen und ihre Offiziellen kritisieren sogar die Kriegstaktik von Iran. Die Gruppe bekräftigt zwar das Recht Irans, „auf diese Aggression im Einklang mit internationalen Normen und Gesetzen mit allen verfügbaren Mitteln zu reagieren, fordert jedoch unsere Brüder in Iran auf, keine Angriffe auf Nachbarländer zu verüben“, erklärte die Hamas öffentlich.

Das weltgrößte Gasfeld ist außer Betrieb, eine Exportanlage in Katar ebenso, die Erdöl- und Gaspreise an den Börsen steigen. Die Folgen sind auch in Deutschland spürbar. Ein Überblick.

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