SZ 24.03.2026
16:23 Uhr

(+) Krieg in Nahost: Spricht Trump zu den Märkten oder mit Iran?


Der US-Präsident redet von Verhandlungen mit Teheran, deutet sogar an, möglicherweise werde die Straße von Hormus von „mir und dem Ayatollah“ kontrolliert. Von iranischer Seite heißt es, von Gesprächen wisse man nichts.

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Welche Richtung der US-Präsident gegenüber Teheran einschlägt, bleibt schwer zu erkennen: Donald Trump am Montag im Garten des Weißen Hauses. Julia Demaree Nikhinson/AP

Nun also Pakistan. Womöglich, vielleicht aber auch nicht. Seit US-Präsident Donald Trump am Montag verkündet hat, mit der iranischen Führung würden „fruchtbare Gespräche“ geführt, fragt sich die Welt, mit wem Trump oder seine Vermittler gesprochen haben wollen. Ob es direkte Kontakte gab oder indirekte – oder womöglich gar keine, wie das Regime in Teheran behauptete. Vielleicht, so glauben viele Beobachter in der Region, habe Trump den Iranern Gespräche aufzwingen, oder zumindest an einem Montagmorgen die Finanzmärkte beruhigen wollen, die dann mit Aussicht auf eine Deeskalation des Kriegs prompt freundlicher öffneten.

US-Präsident Trump hat sich auf einen Konflikt eingelassen, dessen Schlusspunkt er nicht selbst setzen kann. Sein Partner Netanjahu stört sich nicht an einem langen Krieg. Und so absurd es klingt: Iran hat dasselbe Ziel wie Israel.

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