SZ 22.03.2026
11:28 Uhr

(+) Krieg gegen Iran: Trump hat ein Strategieproblem


US-Präsident Trump hat sich auf einen Konflikt eingelassen, dessen Schlusspunkt er nicht selbst setzen kann. Sein Partner Netanjahu stört sich nicht an einem langen Krieg. Und so absurd es klingt: Iran hat dasselbe Ziel wie Israel.

(+) Krieg gegen Iran: Trump hat ein Strategieproblem
Soldaten der US Navy lotsen einen F7A-18E-Kampfjet an Bord des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford. US Navy/via Reuters

Wenn es stimmt, was der Übervater aller Kriegskunst geäußert hat, dann ist Donald Trump der Alleinerbe von Hannibal, Napoleon Bonaparte und Asterix, dem kleinen Gallier: „Der Krieg ist ein Weg der Täuschung“, schrieb vor zweieinhalbtausend Jahren der Chinese Sunzi. Der US-Präsident wiederum äußert sich bei jeder Gelegenheit noch widersprüchlicher zum Krieg am Golf als am Tag davor. Und je häufiger er es tut – der Konflikt geht in die vierte Woche –, desto weniger verstehen Feind und Freund, was der Amerikaner eigentlich vorhat.

Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan, heute Iran: Mehrere US-Präsidenten haben die Supermacht nach 1945 in bewaffnete Konflikte geführt. Dabei zeigt sich ein klares Muster – und eine Warnung für Donald Trump: Kriege ohne klares politisches Ziel blieben meist erfolglos.

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