SZ 25.08.2026
10:22 Uhr

(+) Kongo: „Ebola trifft uns dieses Mal wie eine Atombombe“


Im Osten Kongos sterben Tausende an Ebola. Die Gründe gehen über medizinischen Notstand hinaus: Wut und Misstrauen verschärfen die Epidemie in einer von Krieg und Gewalt verwüsteten Region.

(+) Kongo: „Ebola trifft uns dieses Mal wie eine Atombombe“

So brutal hat Ebola noch nie getötet. Alle 30 Minuten stirbt ein Mensch im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Das Virus breitet sich immer schneller aus. Schneller als beim bisher weltweit schwersten Ausbruch 2014 bis 2016. Damals infizierten sich 28 600 Menschen in den westafrikanischen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone mit Ebola. 11 325 Patienten starben. „Wir dürfen nicht zulassen, dass uns diese Epidemie davonrennt“, warnte Tom Fletcher, Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, vor einigen Tagen angesichts des exponentiellen Verlaufs in Ostkongo.

Was taugen historische Analogien? Zu einem aktuellen Streit über „neuen Faschismus“ unter Historikern und warum aus der Vergangenheit hergeleitete Prognosen selten weiterhelfen.

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