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29.06.2026
14:55 Uhr
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In der französischsprachigen Welt hat Bastian Schweinsteiger gerade einen Rassismus-Skandal zu moderieren – weil er über das Team der Elfenbeinküste sagte, es spiele mitunter „wild“. Warum hier mehr als ein Übersetzungsproblem vorliegt.

Bastian Schweinsteiger, Weltmeister von 2014, kommentiert Fußballspiele für die ARD. Alexander Hassenstein /Getty Images via AFP
Die WM würde „die Menschen zusammenbringen“, jubelt die Fifa unermüdlich, als würde nicht genau darin die Wurzel vieler Probleme liegen. Der deutsche Fernsehkommentator Bastian Schweinsteiger hat dieser Tage zum Beispiel einen erheblichen Rassismus-Skandal zu moderieren, der in Deutschland zwar wenig wahrgenommen, in der französischsprachigen Welt zwischen Kinshasa und dem Pariser Vorort Saint-Denis jedoch seit Tagen rauf und runter diskutiert wird. Schweinsteiger hatte über das Team der Elfenbeinküste gesagt, dass dessen Spielweise „unorthodox“ und „typisch afrikanisch“ sei, mitunter sogar „wild“.
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