SZ 25.03.2026
16:44 Uhr

(+) Kai Havertz und die DFB-Offensive: Sieben Zehner, null Neuner


Wie einst der Teamchef Franz Beckenbauer bei der WM 1990, so verfügt auch Bundestrainer Julian Nagelsmann über mehr offensive Alleskönner als er aufstellen kann. Im Vergleich zu damals beschäftigt ihn aber ein kurioses Problem.

(+) Kai Havertz und die DFB-Offensive: Sieben Zehner, null Neuner

Pierre Littbarski und Thomas Häßler hätten sich wahrscheinlich einen Spaß draus gemacht. Sie hätten versucht, einen Esel aus kindlicher Sicht zu beschreiben, und vermutlich hätten sie dazu ein paar lustige Laute von sich gegeben. Wenn das aus ausgewählten Erwachsenen bestehende Rateteam dann auf die richtige Lösung gekommen wäre, hätten Litti und Icke sich so gefreut, wie sie geglaubt hätten, dass Kinder sich freuen. Und vielleicht hätte sich dieses Vergnügen gar nicht so sehr unterschieden von dem, was die erwachsenen deutschen Fußball-Nationalspieler Pierre Littbarski und Thomas Häßler in dieser Situation empfunden hätten. Aus einem letztlich einleuchtenden Grund war es ihnen im Jahr 1990 nicht möglich, einen Tiktok-Kanal zu unterhalten (noch nicht erfunden), also trieben die heiteren Buben ihren Schabernack in der herrlichen Kindersendung „Dingsda“, wo sie unter allerlei Verrenkungen unter anderem den Begriff „Fallrückzieher“ aufführten.

Nach den Enttäuschungen bei den WM-Turnieren in Russland und Katar sehnt sich Joshua Kimmich nicht nach dem besten Kader, sondern dem besten Zusammenhalt im Team. Die Frage ist: Spielt er auf der richtigen Position?

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