SZ 27.03.2026
16:36 Uhr

(+) Italien: Die Anti-Meloni sieht ihre Stunde gekommen


Die rechte Ministerpräsidentin hat eine schwere Niederlage erlitten. Auf Elly Schlein, Chefin der größten Oppositionspartei Italiens, setzt die Linke des Landes die Hoffnung.

(+) Italien: Die Anti-Meloni sieht ihre Stunde gekommen
„Egal wann, wir sind bereit“: Italiens Oppositionschefin Elly Schlein im März 2026 vor dem Referendum über eine Justizreform, das Ministerpräsidentin Giogia Meloni dann verlor. STEFANO RELLANDINI/AFP

Elly Schlein erlebt gerade ihren Moment. Zum ersten Mal hat sich gezeigt, dass Giorgia Meloni nicht unbesiegbar ist, beim Referendum über eine Justizreform hat Italiens Ministerpräsidentin deutlich verloren. Die Chefin der größten Oppositionspartei sieht in der Mehrheit gegen Meloni vor allem eine klare Mehrheit für sich. Und ein Signal über Italien hinaus: dass es möglich ist, die nationalistische Rechte zu schlagen.

Es ist ein schwerer Schlag für die Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni: In einer Volksabstimmung in Italien spricht sich die Mehrheit gegen einen grundlegenden Umbau der Justiz aus.

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