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24.04.2026
08:38 Uhr
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Israel und Libanon wollen für weitere drei Wochen die Waffen schweigen lassen – länger, als viele für möglich gehalten haben. Allerdings haben Hisbollah und Israel auch gegen die bestehende Waffenruhe mehrfach verstoßen.

Rauch steigt am Donnerstag über einem Dorf in Südlibanon auf. Die libanesische Hisbollah lehnt die Gespräche mit Israel weiterhin ab. Gil Eliyahu/REUTERS
Erst am Donnerstagabend, kurz bevor die Verhandlungen in Washington beginnen konnten, schallte im nordisraelischen Grenzort Shtula erneut der Raketenalarm. Die Hisbollah bestätigte kurz darauf, dass sie eine Salve als Reaktion auf mutmaßliche israelische Verstöße gegen die Waffenruhe abgefeuert hatte. Die israelischen Streitkräfte hatten allein am Mittwoch fünf Menschen in Südlibanon getötet. Darunter die bekannte libanesische Journalistin Amal Khalil. Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam sprach von einem „gezielten Angriff“ und bezeichnete Khalils Tod als „Kriegsverbrechen“.
Der Norden Israels ächzt unter den wiederkehrenden Kriegen gegen die Hisbollah. Trotzdem lehnen viele Bewohner hier die Waffenruhe ab. Sie wünschen sich, dass die Armee es zu Ende bringt.
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