SZ 27.05.2026
16:09 Uhr

(+) Investorenchaos beim TSV 1860 München: Die sieben Forderungen von Hasan Ismaik


Lässt sich die Situation beim TSV 1860 bis zum 3. Juni noch retten? In der Auseinandersetzung mit Hasan Ismaik geht es bereits um Szenarien für die Zukunft. Eine seiner Forderungen hat es in sich.

(+) Investorenchaos beim TSV 1860 München: Die sieben Forderungen von Hasan Ismaik
Verweist bei Fragen an „Mr. Herbert“: 1860-Investor Hasan Ismaik will sich zu dem Klub nicht mehr äußern. Ulrich Wagner/Imago

Ob die sieben Weltwunder, die sieben Todsünden oder die sieben Zwerge: Die Sieben ist die Zahl für Ganzheit, Schöpfung und kosmische Vollkommenheit. Sie setzt sich in der Zahlenmythologie nämlich aus der göttlichen Drei und der irdischen Vier zusammen. Es ist also kein Zufall, dass die Firma von Hasan Ismaik genau sieben Forderungen stellte, um die göttliche Drittligazugehörigkeit des TSV 1860 München zu sichern. „Nur wenn diese Mindestanforderungen verbindlich vereinbart werden (...), ist HAM möglicherweise bereit, weitere Finanzmittel bereitzustellen“, heißt es in dem Schreiben vom 21. Mai, in dem bestehende Darlehensverträge aufgekündigt werden. Was dazu führt, dass den Löwen zum 3. Juni 2,7 Millionen Euro für die Lizenz fehlen – und ihnen der Sturz in die überaus irdische vierte Spielklasse, die Regionalliga Bayern, droht.

Der große Traditionsverein 1860 München schlittert seit Jahrzehnten von einer Krise in die nächste. Aber wer ist dafür verantwortlich? Eine Podcast-Doku über windige Manager, mysteriöse Investoren und viele falsche Entscheidungen.

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