SZ 26.03.2026
11:53 Uhr

(+) Handelsdeal: Es ist nur richtig, dass das EU-Parlament Donald Trump misstraut


Doch leider hält die Mehrheit der Mitgliedstaaten nichts von den geforderten Schutzklauseln in dem Abkommen. Dabei ist es doch so: Es sind die USA, die sich nicht an ihre Zusagen halten.

(+) Handelsdeal: Es ist nur richtig, dass das EU-Parlament Donald Trump misstraut
Hand drauf: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump besiegeln ihren Zoll-Deal im Juli 2025 in Schottland. Jacquelyn Martin/AP/dpa

Demokratie kann so anstrengend sein, zumal in Brüssel und Straßburg. Zuerst sah es so aus, als stünde das Europäische Parlament nur im Weg, als es darum ging, endlich den Handelsdeal umzusetzen, den EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen im vergangenen Juli mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump vereinbart hatte: null Prozent auf Industriegüter-Importe aus den USA, eine Flatrate von 15 Prozent auf die meisten EU-Waren. Schief, unvorteilhaft, aber verkraftbar – und besser als kein Deal. Die EU-Länder brauchten schon bis Dezember, das Parlament nun ganze neun Monate, um dieser Vereinbarung abzustimmen.

Kann man die Rechtsextremen besiegen, indem man mit ihnen chattet? Markus Lanz kämpft im Dialog mit EVP-Chef Weber für Ehrlichkeit in der Politik – am Ende siegt der Pragmatismus.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: