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23.04.2026
11:53 Uhr
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Einsparungen, Entlassungen, und bleibt die Rundfunkgebühr überhaupt bestehen? Matt Brittin übernimmt den altehrwürdigen Sender in komplizierten Zeiten.

Jährlich zahlen die Briten rund 200 Euro für die BBC, also gut 20 Euro weniger als die Deutschen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. IMAGO/Vuk Valcic/Zuma Press
Gary Lineker besaß vor einigen Jahren die ungeheuerliche Frechheit, „Cappuccino“ zu sagen, und zwar im Fernsehen. Das jedenfalls erzählt der frühere Fußballer und langjährige BBC-Moderator Lineker in der aktuellen, am Mittwoch erschienenen Ausgabe seines Podcasts. Er habe, sagt Lineker da, mit einem Freund gewettet, dass er ebendieses Wort in seiner Sportsendung „Match of the Day“ unterbringe, die so etwas ist wie „Das aktuelle Sportstudio“ und „Sportschau“ zusammen, was ihm mit etwas verbaler Verrenkung gelungen sei. Danach habe sich ein Zuschauer schriftlich bei der BBC beschwert: Lineker sei ganz offensichtlich so abgehoben, dass er nicht mal „coffee“ sagen wolle.
Beim District Court in Miami liegt jetzt eine Klage von Donald Trump gegen die britische BBC. Er will sagenhafte zehn Milliarden US-Dollar – wegen eines Schnittfehlers in einer Dokumentation. Es geht um Macht, um Pressefreiheit, und um so viel mehr.
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